Call for Projects

Vom 15. April 2020 bis zum Einsendeschluss Sonntag, den 14. Juni 2020 können alle interessierten KünstlerInnen ihre Konzeptideen für den Marstall, das Goethe- und Schiller-Archiv und die Altenburg einreichen. Die Konzeptideen werden durch eine Jury sowie einen public Online-Vote prämiert. Es wird für jedes Gebäude eine Einreichung prämiert. Für die Realisierung steht pro prämierter Einreichung ein Budget von 15.000 Euro zur Verfügung. Im Rahmen des Festivals vom 04. bis zum 06. September 2020 werden die Gewinnereinreichungen in einem abendlichen Parcours durch Weimar präsentiert.

 

ARTISTIC DIRECTIONS

Für ein starkes Konzept steht historisches Bewusstsein, architektonisches Verständnis, Abstraktions- und Imaginationskraft, narratives Talent und ein klarer Blick auf die Situation vor Ort. Für ein starkes Konzept steht historisches Bewusstsein, architektonisches Verständnis, Abstraktions- und Imaginationskraft, narratives Talent und ein klarer Blick auf die Situation vor Ort. Neben klassischen Videomappings sind auch neue Stile und Kompositionen sehr willkommen. Denkbar sind dabei z.B. 3D-Animationen, Elemente aus Trick-, Real- und Kurzfilm und illustrative Techniken wie Zeichnung, Scherenschnitt, Stop-Motion etc.

Für die Realisierung solcher Großprojektionen bedarf es technischer Begabung, Begeisterung für Computergrafik und Affinität zu modernen Medien. Neu in der Ausschreibung ist die Darstellung der Stoffentwicklung für die fünf- bis zehnminütige Videoproduktion.

Inhaltliche Kriterien:

  • Eine innovative Gestaltung in Form eines audiovisuellen Videomappings unter besonderer Berücksichtigung des Genius Loci.

  • Ein individueller, origineller und anspruchsvoller Umgang mit dem Geist des Ortes im Sinne von Geschichte und Architektur des Ortes, der Personen die dort wirkten und historischer Vorgänge, die sichtbare und auch unsichtbare Spuren hinterlassen haben.

  • Ein spannendes dramaturgisches und narratives Konzept für eine fünf- bis zehnminütige Videoperformance

Gestalterische Kriterien:

  • Ein Ausdruck individueller visueller und dramaturgischer Stile bei der Erarbeitung des Konzeptes.

  • Eine bewusste Unterlassung von erratischen Effekthaschereien, aufdringlichen Klischees sowie unreflektierter historischer Nacherzählung.

  • Eine spannende und gekonnt erzählte Narration bzw. eine tragende, packende Dramaturgie für das endgültige audiovisuelle Videomapping.

 

ADDRESSED ARTISTS

Der Wettbewerb ist offen für alle Einzelpersonen und Gruppen die am vollständigen Antragsverfahren teilnehmen. Alle TeilnehmerInnen, EnthusiastInnen, Studierende und Profis erhalten die gleiche Chance. Allerdings empfehlen wir den Teilnehmenden ihre professionellen Fähigkeiten und ihre Motivation eine solche Fassadenprojektion zu realisieren und umsetzen zu können, deutlich aufzuzeigen.

 

APPLICATION DEADLINE

Einsendeschluss ist Sonntag, der 14. Juni 2020 um 23:59h.

 

SUBMISSION GUIDELINES

Die WettbewerbsteilnehmerInnen reichen ein künstlerisches Konzept ein mit:

  • einem dreißigsekündigen audiovisuellen Wettbewerbsvideoclip (in HD, siehe Beschreibung im Animation Pack)

  • einer einseitigen Projektbeschreibung (PDF)

  • Darstellung der Stoffentwicklung (Narration/Dramaturgie) - vom Wettbewerbsvideoclip zur endgültigen Produktion – wahlweise als:

    - Einseitiges Exposé (Lookline, Entwicklung der Erzählung) oder

    - Dreiseitiges Storyboard ( skizzenhafte Darstellung), beides als PDF

  • einer Festlegung des Bearbeitungsteams und bestellter VertreterIn

  • einem Motivationsschreiben des Teilnehmenden oder der Gruppe einschließlich Selbstbeschreibung und Angabe entsprechender Referenzen. Eine professionelle Bearbeitung in der Bearbeitungszeit wird mit dieser Selbstbeschreibung eindeutig herausgestellt (max. 300 Wörter)

 

AUFTRAG + PREIS

Der GewinnerInnen erhält den Auftrag, eine 5-10 Minuten lange, hochaufgelöste audiovisuelle Produktion zu erstellen, die als permanentes Videomapping während des Festivalwochenendes vom 04. bis 06. September 2020 an der jeweiligen Örtlichkeit ausgespielt werden kann. Die ausgezeichneten Arbeiten erhalten jeweils ein Preisgeld von 15.000 Euro zur Verwirklichung der Produktion.