Call for Projects

Bis Sonntag, den 14. Juni 2020 können alle interessierten KünstlerInnen ihre Konzeptideen für den Marstall, das Goethe- und Schiller-Archiv und die Altenburg einreichen. Für jedes Gebäude wird eine Konzeptidee durch die Jury und einen public Online-Vote prämiert. Für die Realisierung steht pro prämierter Einreichung ein Budget von 15.000 Euro zur Verfügung. Im Rahmen des Festivals vom 04. bis zum 06. September 2020 werden die Gewinnereinreichungen in einem abendlichen Parcours durch Weimar präsentiert.

Für ein starkes Konzept steht historisches Bewusstsein, architektonisches Verständnis, Abstraktions- und Imaginationskraft, narratives Talent und ein klarer Blick auf die Situation vor Ort. Neben klassischen Videomappings sind auch neue Stile und Kompositionen sehr willkommen. Denkbar sind dabei z.B. 3D-Animationen, Elemente aus Trick-, Real- und Kurzfilm und illustrative Techniken wie Zeichnung, Scherenschnitt, Stop-Motion etc.

Seit 2019 neu in der Ausschreibung ist die Darstellung der Stoffentwicklung für die Videoproduktion.

Auch in diesem Jahr möchten wir die GewinnerInnen dieser Einreichung einladen, in Weimar einen zweitägigen Workshop zur dramaturgischen Stoffentwicklung gemeinsam mit der Dramaturgie des Deutschen Nationaltheaters abzuhalten. Ziel ist es, aus der 30-sekündigen Einreichung eine tragfähige Narration, musikalische Dramaturgie, Stoff- und Figurenentwicklung herauszuarbeiten, die anschliessend in einer endgültigen Produktion umgesetzt werden soll. Der Workshop findet nach Absprache mit den Preisträgern zeitnah zur Preisvergabe Anfang Juli in Weimar statt.

 

ARTISTIC DIRECTIONS

Inhaltliche Kriterien

Eine innovative Gestaltung in Form eines audiovisuellen Videomappings unter besonderer Berücksichtigung des Genius Loci. Ein individueller, origineller und anspruchsvoller Umgang mit dem Geist des Ortes im Sinne von Geschichte und Architektur des Ortes, der Personen die dort wirkten und historischer Vorgänge, die sichtbare und auch unsichtbare Spuren hinterlassen haben. Ein spannendes dramaturgisches und narratives Konzept für eine fünf- bis zehnminütige Videoperformance.

Gestalterische Kriterien

Ein Ausdruck individueller visueller und dramaturgischer Stile bei der Erarbeitung des Konzeptes. Eine bewusste Unterlassung von erratischen Effekthaschereien, aufdringlichen Klischees sowie unreflektierter historischer Nacherzählung.

 

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Bewerbung

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