FAQ

FRAGEN ZU DEN SPIELORTEN 2019

F: Auch diesmal wird sich der Wettbewerb nicht nur mit Video-Performance-Kunst beschäftigen, sondern auch mit dem aufkommenden Thema der Medienarchitektur-Installationen im historischen Kontext. Können wir uns mit jeglicher Art von Medieninstallation, wie bspw. einer VR-Animation oder etwas anderem bewerben?

A: Als Beitrag nehmen wir jede Anregung an, die für ein Festival mit ca. 50.000 Besuchern geeignet ist. Wenn es nicht genug VR-Brillen gibt, können Sie vielleicht die Blickposition einschränken oder andere Ideen entwickeln.

F: Ist es möglich die Installation am neuen Bauhaus-Museum tatsächlich als Dauerinstallation für den Festivalzeitraum zu nutzen? Sie also tatsächlich dem Festivalrhythmus zu entheben und sie in "Dauerschleife" den ganzen Abend zu zeigen?

Wir denken auch drüber nach, diesmal eine 'Ausstellung' zu machen, bei der mehrere Ideen zumindest im Modell gezeigt werden. Der Festivalrhythmus ist nur ein Anhaltspunkt, das kann auch für gute Konzepte gerne gebrochen werden.

F: Soll die Installation am Bauhausmuseum auch Audio enthalten?

A: Ja, die Installation soll Audio enthalten. Unter "Gestalterische Kriterien" im PDF „Call for a Fiction“ ist die Anforderung für eine Audioproduktion vorgegeben.

Eine Audiogestaltung als konkreter Vorschlag zur Bespielung, oder um die beabsichtige Atmosphäre in der Festivalsituation besser simulieren zu können. Es ist dabei auch Raumakustik denkbar, entweder im Sinne von Multikanal-3D Audio oder räumlich getrennte fokussierte Audioinseln mit unterschiedlicher Narration.

F: Sind die LEDs in den Fugen des neuen Bauhaus-Museums zu berücksichtigen?

A: In den Fugen der Fassade des neuen Bauhaus-Museums befinden sich LED-Linien. Auf den Bildern können Sie sich einen Eindruck von den Abständen und Lücken verschaffen. Das Gebäude befindet sich im Bau und wir können nicht garantieren, dass die LED-Linien funktionieren und wir Zugang zu ihnen haben werden. Aus diesem Grund können sie im Design berücksichtigt werden, aber nicht in der Realisierung.

F: Neu in der Ausschreibung ist die Darstellung der Stoffentwicklung für die zehnminütige Videoproduktion. Was genau ist damit gemeint?

A: In dem Dokument "Call for Projects" unter Submission Guidelines steht zur „Darstellung der Stoffentwicklung (Narration/Dramaturgie)", dass die Bewerber wahlweise ein einseitiges Exposé (Lookline, Entwicklung der Erzählung) oder ein dreiseitiges Storyboard (skizzenhafte Darstellung), beides als PDF, einreichen sollen. Damit möchte dieses Jahr Genius Loci Weimar sicher gehen, dass die Konzepte der Gewinnerbeiträge das Potenzial für eine mehrminütige Videoshow haben, ohne dabei die Wettbewerbseinreichung uniform in die Länge zu ziehen.

Für weitere Informationen zur angeforderten Darstellung der Stoffentwicklung kannst Du gerne folgende Links besuchen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Storyboard

http://filmlexikon.uni-kiel.de/index.php?action=lexikon&tag=det&id=2729

https://de.wikipedia.org/wiki/Drehbuch

 

F: Stört die Statue (Goethe und Schiller) auf dem Theaterplatz die Projektion auf die Front des Deutschen Nationaltheaters?

A: Die Statue wird die Projektion nicht stören. Es wird um die Statue herum auf die Fassade des Gebäudes projiziert.

ALLGEMEINE FRAGEN ZUM WETTBEWERB

F: Wie reiche ich mein 30-Sekunden-Video ein?

A: Registriert euch auf unserer Webseite und füllt alle benötigten Angaben aus. Bitte stellt uns euer Video online zum Download zur Verfügung (z.B. über Vimeo, WeTransfer...) Auf der Registrierungsseite gibt es im Bereich "Projekt hinzufügen" eine URL-Maske wo ihr den Downloadlink einfügen könnt. Denkt daran uns das Passwort mitzuteilen, falls eins benötigt wird! Für die öffentliche Ausstellung werden wir alle eingereichten Videos gesammelt hochladen.

 

F: Wo sollte der Inhalt innerhalb des HD-Videos platziert sein?

A: Wir haben zur Veranschaulichung eine Reihe von Vorlagen erstellt, eine für jedes Gebäude. Bitte benutzt diese Vorlagen für eure Einreichungen. Die Vorlagen findet ihr im Animation Pack.


F: Ich habe das Animation Pack runtergeladen, aber im 3D-Modell gibt es keine eingetragene Kameraposition. Aus welchem Blickwinkel soll der Clip gerendert werden?

A: Die Angaben zu der Renderpersektive werden im Dokument "_START_HERE_ReadMe" beschrieben, welches ebenfalls Teil des Animation Packs ist:

"Bitte rendern Sie Ihre Animationen in einer Frontalansicht in Parallelperspektive, also ohne Fluchtpunkt; die Projektionsfläche sollte mittig im Bild liegen. Um das ganze korrekt auszurichten, verwenden Sie die beiligende .pdf oder .png mit dem Namen »facade_contours« als Hilfestellung."

Diese Angaben sind nur für die Wettbewerbseinreichungen gültig, welche dann auf Miniatur-Modelle projiziert und im Rahmen einer Wanderausstellung in Weimar gezeigt werden.


F: Kann mein Video länger als 30 Sekunden sein?

A: Ihr könnt auch längere Videos einreichen, aber unsere Mitarbeiter werden den Clip auf 30 Sekunden kürzen, ohne dass ihr Kontrolle darüber habt, welcher Teil genommen wird. Daher raten wir euch, das selbst zu machen.

 

F: Wie sollte das 30 Sekunden-Wettbewerbsvideo aussehen?

A: Wir werden den Clip, auf ein vereinfachtes Gebäudemodell gemappt, der Jury und der Öffentlichkeit präsentieren. Alle Clips werden für einen fairen Vergleich einer nach dem anderen gezeigt. Bitte erstellt anhand der Vorlage einen flächigen 30 Sekunden Clip in Full HD Auflösung mit glatten Kanten, der auf eine vereinfachte Fassade mit ca. 50x20cm Größe gemappt werden kann. Integriert keine Erläuterungen oder Texte im Video, da wir nicht garantieren können, dass diese lesbar sein werden, sobald der Clip auf das Modell projiziert ist.


F: Was genau bedeutet "Der Erläuterungstext und die Selbstbeschreibung werden professionell editiert und übersetzt bevor sie der Öffentlichkeit präsentiert werden"?

A: Das bedeutet, dass ein professioneller Übersetzer den Erläuterungstext und die Selbstbeschreibung Korrektur lesen wird, bevor diese auf der Abstimmungsseite präsentiert werden. Damit keine Missverständnisse aufkommen: Der Editor wird nicht die Aussage der Texte ändern, sondern diese nur auf Fehler prüfen und die Texte übersetzen. Da wir Einreichungen aus der ganzen Welt haben und nicht alle Teilnehmer englischer oder deutscher Muttersprache sind, wollen wir nur sicher gehen, dass die präsentierten Texte klar und verständlich sind.

 

F: Muss ich mich für jedes Gebäude bewerben?

A: Nein.

 

F: Kann ich mich für alle drei Gebäude bewerben?

A: Ja.

 

F: Kann ich mehrere Ideen für eine Location einreichen?

A: Ja.

 

F: Wieviele Projektionen müssen die Wettbewerbsgewinner produzieren?

A: Jedes Gewinnerteam produziert nur eine Projektion (5-10 min) für ein Gebäude.

 

F: Welche Videomapping Software wird beim Festival verwendet?

A: Es wird die Software MXWendler FXServer verwendet, diese wird den Gewinnern zur Verfügung gestellt. Das Mapping wird von den Gewinnerteams gemacht. Ein Expertenteam wird euch vor Ort unterstützen.

 

F: Sind interaktive Installationen erlaubt?

A: Ja, insofern wir sie realisieren können. Aber ihr könntet vielleicht Schwierigkeiten bezüglich der Jury- und Publikumsabstimmung haben, da diese ein auf die Modellfassade gemapptes 30 Sekunden-Video des Resultates erwarten. Daher schickt uns für den Wettbewerb am besten eine Simulation eurer interaktiven Installation.

 

F: Wie wissen die Jury und die Besucher der Ausstellung, dass es sich um eine interaktive Projektion handelt, wenn das eingereichte Video bloß eine Simulation ist?

A: Neben dem 30-sekündigen Video müssen alle Bewerber auch einen Erläuterungstext einreichen. In diesem kann die angedachte Interaktion zwischen Zuschauern und Projektion beschrieben werden.

  • In der Wanderausstellung werden nur die eingereichten Videos gezeigt, welche auf Miniatur-Modelle projiziert werden. Stimmen können nur online auf unserer Webseite abgegeben werden.

  • Besucher der online Ausstellung auf unserer Webseite sehen nebst dem Video auch eine Zusammenfassung des jeweiligen Konzeptes. Webseitenbesucher können jede Einreichung mit 1-5 Sternen bewerten. Die Besucherstimmen zählen zusammen als eine Jurystimme.

  • Unsere offiziellen Juroren werden alle eingereichten Daten durchgehen (Video, Erläuterungstext, Motivationsschreiben).

 

F: Darf es eine Live-Show werden? Mit z.B. TänzerInnen und MusikerInnen?

A: Das kann man so pauschal schwer beantworten. Grundsätzlich ja, aber beachtet bitte folgendes:

  • Reicht dann das Budget (15,000 €)?

  • Funktioniert das mit unserem 30-min-Takt?

  • Wie kann die Idee mit den vorgegebenen Mitteln (Projekttext + Videoclip für Modellprojektion) am besten zum Ausdruck gebracht werden?

 

F: Gibt es ein Zelt um unsere Geräte zu schützen?

A: Ja.

 

F: Welchen Codec soll ich für den 30 Sekunden Clip verwenden?

A: H.264 mit ALAC Audio. Die Auflösung sollte HD 1920x1080 sein. 

 

F: Welchen Codec soll ich für den endgültigen Clip verwenden?

A: Eine PNG Bildsequenz mit separater WAV Audiodatei. Die Auflösung hängt vom Gebäude ab und wird den Wettbewerbsgewinnern mitgeteilt.